Über uns

Das Kollektiv…

Wir sind eine Frankfurter Aktivist:innengruppe, die sich im Januar 2020 gegründet hat. Wir kämpfen für Klimagerechtigkeit – das heißt gegen die Verstärkung der Klimakrise und für einen sozial-ökologischen Wandel, der weltweit gutes Leben möglich macht. Heute und in Zukunft.

Klimagerechtigkeit berührt fast sämtliche gesellschaftlichen Bereiche und entsprechend vielfältig sind unsere Themen.

Als Gruppe in der Banken- und Börsenstadt Frankfurt lag unser Fokus in den ersten Jahren auf der Finanzindustrie. Diese hat durch ihre Milliardeninvestitionen eine enorme Hebelwirkung. Sie kann Wandel befördern oder den Status Quo zementieren. Sie kann ökologische Landwirtschaft finanzieren oder durch Kredite an zukunftsfeindliche Konzerne wie RWE, Shell und Co weiter Öl ins Feuer der Klimakrise gießen. Wir bauten öffentlichen Druck auf die Europäische Zentralbank sowie Privatbanken auf, damit diese die erforderliche gesellschaftliche Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft vorantreiben.

Neben ‚klassischem‘ Aktivismus betreiben wir Bildungsarbeit. Unser wichtigstes Format ist die KlimaKneipe, in der wir mit Expert*innen aus Medien, Aktivismus und Forschung über Ursachen der Klimakrise und Lösungsansätze sprechen.

Zu unserer gesellschaftlichen Vision gehören Toleranz und soziale Gerechtigkeit. Wir setzen uns ein gegen jede Form von Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie, Ableismus und gegen jede sonstige Art von Diskriminierung. Seit 2024 konzentrieren wir uns daher darauf, dem zunehmenden Rechtsruck entgegenzuwirken und uns für den Erhalt unserer Demokratie zu engagieren.

Als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung ist uns Bündnisarbeit wichtig, denn nur gemeinsam sind wir stark.

 

…und der Koala.

Was hat der Koala mit einer Frankfurter Klimagerechtigkeitsgruppe zu tun?

Auf den ersten Blick nicht viel. Koalas gibt es hier nicht mal im Zoo, und Australien ist weit. Warum ist er dennoch zu unserem Symbol geworden?

Während unserer Gründungsphase im Winter 2019/2020 markierten die verheerenden Brände in seiner Heimat alarmierende Zeichen der Klimakrise. Deren Ursachen liegen auch direkt vor unserer Frankfurter Haustür!

Denn was wir in Europa tun, hat massive Auswirkungen auf das Leben weltweit. Nicht nur für unseren Koala wird die Luft immer dünner, letztendlich wird sie es für uns alle. Klimaschutz kann man nur global denken – alles hängt miteinander zusammen.

Unser Koala ist zwar klimaversehrt, aber entschlossen, gegen die Umstände aufzubegehren!