14. April 2026

Ran an die Macht: KlimaKneipe mit Martin Oetting

„Seid ihr es auch so leid, immer zu verlieren?“

So beginnt Martin Oetting – sinngemäß – eines seiner YouTube Videos. Der Marketingprofi hat lange für kapitalistische Unternehmen gearbeitet. Eine Auszeit und gesellschaftliche Entwicklungen wie der erste Amtsantritt von Donald Trump haben ihm aber so zu denken gegeben, dass er seine Agenda völlig geändert hat.

Martin Oetting plädiert für eine Veränderung von Sprache und Symbolik bei Klimabewegungen, bei Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen und anderen, die für eine bessere Welt kämpfen. Die alte Sprache und die Formen des Protests sind verbraucht, sie funktionieren nicht mehr; sie animieren nicht mehr die Unentschlossenen zum Handeln sondern dienen den Gegner:innen jeder Veränderung als Zielscheibe.

Das heißt: die Bewegungen brauchen eine neue Sprache, eine neue Symbolik und neue Protestformen. Und dazu gehört auch die Frage, wie sie wirken wollen: als die immer guten, aber erfolglosen Menschen, oder als die, die die Macht wollen, um Veränderungen herbeizuführen. Die KlimaKneipe fragte: welche Strategien sind da hilfreich? Wie sind Kräfte zu vereinen? Damit wir endlich nicht mehr verlieren.

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