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Klimakrise und Differenz – Warum wir nicht alle gleich betroffen sind

31. October | 19:0021:00

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Klimakrise und Differenz

Die Klimakrise ist da, aber für viele Menschen hierzulande wenig Thema, vielleicht auch, weil sie andere, in ärmeren Ländern viel mehr betrifft, uns hier nie richtig treffen wird. Weil sie irgendwann erst in ferner Zukunft zum echten Problem werden wird. So der Irrglaube und gleichzeitig Ausdruck eines westlich-privilegierten Denkens. Ist der Klimawandel ein Luxusproblem, fragte deshalb sarkastisch die Journalistin und Autorin von „Die Schönheit der Differenz“ mit ihren Kolleg*innen in einer Sendung im hr. Darin ging es auch um Klimapolitik und eurozentristische Perspektiven. Eine Kritik daran, dass die Klimabewegung angeblich vor allem eine Sache aus dem Westen sei oder dass Fridays for future in ärmeren Ländern eher „for present“ gilt, was bei den meisten hierzulande nicht ausreichend Betroffenheit auslöst, um wirklich etwas zu verändern. Wie wäre es also mit einem Perspektivwechsel. Mit einem kritischen Blick darauf, dass „dort“ eigene Praxen entwickelt werden, die „hier“ wenig wahrgenommen werden. Haruna-Oelker geht es um ein Denken, das intersektionalen Ansätzen folgt und auf ein globales Verantwortungsgefühl setzt? Darum soll es auch an diesem Abend gehen.

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunk. Zudem moderiert sie u.a. das Format »StreitBar« der Bildungsstätte Anne Frank und die Römerberggespräche in Frankfurt/Main. Und sie schreibt eine monatliche Kolumne in der Frankfurter Rundschau. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Migrations- und Rassismusforschung, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist u.a. Preisträgerin des ARD-Hörfunkpreises Kurt Magnus 2015 und des Medienspiegel Sonderpreises für transparenten Journalismus 2021. Hadija Haruna-Oelker hat gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling »The Hill We Climb« von Amanda Gormann übersetzt. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Spiegelblicke – Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland“. Im März diesen Jahres ist ihr persönliches Sachbuch „Die Schönheit der Differenz“ erschienen“, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Zudem ist sie in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und den Neuen Deutschen Medienmacher*innen aktiv.

Hybrid-Veranstaltung: ab 19 Uhr im Club Voltaire und auf club-voltaire.de/video

Details

Datum:
31. October
Zeit:
19:00 –21:00
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